Über mich
Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll (J.W. von Goethe)
Systemische Methoden und weitere Ansätze in meiner Arbeit
- Lösungs- und Ressourcenorientierte Gesprächsführung
- Arbeit mit inneren Anteilen
- Narrative Techniken, Metaphern und Bilder
- Hypnosystemische Ansätze
- Körperorientierte Techniken, Atmung und (Körper-)Haltung
- Erlebensaktivierendes Ausprobieren
- Schonende Trauma-Integration
- Aufstellungen (Familienbrett, Bodenanker) und Genogramm
- Heilsame Imaginationen nach L. Reddemann
- Humor und sanfte Provokation
- Spiritualität und Rituale
- Arbeit im Raum und mit Zeitachsen
In meiner Arbeit lege ich besonderen Wert auf...
Wertschätzung, Neugierde und Humor in der gemeinsamen Begegnung. Veränderung braucht eine tragfähige therapeutische Beziehung und einen therapeutischen Raum, der Halt gibt, der trägt und der es ermöglicht, die „Komfortzone“ zu verlassen und zugleich im „grünen Bereich“ zu bleiben, sodass Veränderungen angeregt und langfristig verankert werden können.
Respekt vor Ihrer Autonomie und Selbstorganisation. Sie sind die ExpertIn für Ihr Leben. Sie wissen am besten, welcher Weg zu Ihnen passt und was für Sie hilfreich wirkt. Ich bin der Überzeugung, dass Sie alles, was Sie zur Lösung des Problems brauchen, bereits bei und in sich tragen, dies jedoch zur Zeit vielleicht nicht so leicht zugänglich oder blockiert erscheint. Ich möchte mich Ihnen anbieten als Wegbegleiterin hin zur (Wieder-)Entdeckung Ihrer Lösungen und Stärken.
Auftragsklärung und kleine Schritte statt große Sprünge. Am Beginn eines gelingenden Veränderungsprozesses steht die Klärung Ihres Anliegens. Gemeinsam leiten wir den Auftrag, die Ziele unserer Zusammenarbeit ab. Dabei kann es hilfreich wirken, Schritt für Schritt und mit „Etappenzielen“ zu arbeiten, statt allzu große Sprünge machen zu wollen. Veränderung geschieht in der Regel nicht linear. Lassen Sie uns neugierig sein für die Annahme, dass auch kleine Veränderungen große Wirkung zeigen können.
Ressourcen- und Lösungsorientierung. Ich möchte Sie einladen, dass wir unseren Blick immer wieder hin zu dem Ressourcenvollen, hin zu dem bereits Gelingendem, hin zu Ihren Stärken, Fähigkeiten und Talenten wenden. Dabei ist es nicht ein Wegschauen von dem Schweren, sondern es ist die Erlaubnis, das Gute und Hilfreiche im Leben zu nutzen, um einen leichteren Umgang mit dem Schweren finden zu können. Beides – Schweres und Leichtes – verdienen ihren Platz in hilfreich wirkenden Veränderungsprozessen.
Trauma-sensible Haltung und Beachtung transgenerationaler Wirkungen. Überwältigende Ereignisse können in uns tiefe Verletzungen hinterlassen, Traumata gefährden die menschliche Integrität. Auch schwere Belastungen, die unsere Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern erlebt haben, können auf unterschiedliche Weise noch heute auf uns wirken. Ich möchte mich Ihnen anbieten, Sie dabei zu begleiten, sich auf heilsame Weise, in Achtsamkeit und mit Selbstmitgefühl diesen (vererbten) Wunden zuzuwenden.
Beachtung des Kontext. Symptome entstehen nicht im luftleeren Raum. Wir bewegen uns in Beziehungen, finden uns in Situationen wieder, zu Zeiten, an Orten, unter gesellschaftlich-kulturellen Bedingungen. Die Würdigung der Umstände, unter denen Symptome entstanden sind oder bisher aufrechterhalten werden, kann helfen, einen Sinnzusammenhang herzustellen, zu erweitern oder zu verändern. Perspektivwechsel erweist sich als hilfreich, um Konflikte in einem neuen Licht zu betrachten. Ausnahmen vom Symptom geben wertvolle Hinweise auf die Nicht-Konstanz von Problemen und halten wichtige Informationen für Wege zur Veränderung bereit.
Mensch als GeschichtenschreiberIn. Im Leben erzählen wir „Geschichten“ über uns, unser Leben und die Welt. Wir setzen unser Erleben in Bezug zu den Ereignissen um uns, stiften Sinn, geben Bedeutung. Eine Veränderung unserer Sprache, unserer Perspektive oder unserer Haltung, kann uns helfen, um zu neuen (alternativen) Bedeutungen und Bewertungen zu finden. Dies kann es uns ermöglichen, unseren Handlungs- und Entscheidungsspielraum zu vergrößern, wir werden flexibler im Denken, Fühlen und Handeln.
Zu meinem beruflichen Werdegang
Qualifikationen
- 2020 – 2025 Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin im Richtlinienverfahren Systemische Therapie für Erwachsene (Privates Institut für Systemische Therapie). Erlaubnis zur Durchführung und Abrechnung von Einzeltherapie und Gruppentherapie. Traumatherapeutischer Fokus.
- 2018 – 2020 Weiterbildung Systemische Beratung und Begleitung (Privates Institut für Systemische Therapie). Zertifiziert nach Systemischer Gesellschaft (SG)
- 2014 – 2022 Promotion im Fach Klinische Psychologie (Freie Universität Berlin). Schwerpunkt: PTBS bei Angehörigen der Bundeswehr
- 2009 – 2014 Studium der Psychologie, B.Sc., und der Klinischen und Gesundheitspsychologie, M.Sc. (Freie Universität Berlin und Monash University Melbourne, Australien)
Bisherige und aktuelle Tätigkeiten
- seit 2025 Psychologische Psychotherapeutin in der Praxis JETZT-Psychotherapie
- seit 2025 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB), Lehrstuhl für Systemische Psychotherapie
- seit 2024 Dozentin am Privaten Institut für Systemische Therapie (IST)
- 2021 bis 2025 Akademische Mitarbeiterin und Dozentin an der MHB, Dezernat für Studium und Lehre
- 2023 bis 2025 Psychotherapeutin i.A. in der Ausbildungsambulanz des IST
- 2020 bis 2022 Psychologin und Psychotherapeutin i.A. am Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg (ukrb)
- 2019 bis 2020 Psychologische Beraterin in einer Erziehungs- und Familienberatungsstelle
- 2014 bis 2018 Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Freie Universität Berlin, Arbeitsbereich Klinisch-psychologische Intervention
Mitgliedschaften
Prozess- und Ergebnismanagement
Durch die Teilnahme an Seminaren und Selbsterfahrungseinheiten bilde ich mich kontinuierlich in Theorie und Praxis der (systemischen) Psychotherapie, Diagnostik und Forschung weiter. Meine praktische Tätigkeit bringe ich regelmäßig in fachlichen und interdisziplinären Qualitätszirkeln (Intervision und Supervision, anonymisierte Fallbesprechungen) ein.